Ich kann nicht mehr

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Selbst und ständig – talking about mental health.

Die letzte Woche hat mir mal wieder gezeigt, dass wir alle unterschiedliche Belastungsgrenzen haben. Meine war erreicht. Eigentlich wäre letzte Woche Samstag wieder eine Podcastfolge gekommen und zwischendurch ein paar Posts, Ideen hatte ich noch so viele, aber … es ging nicht. An diesem Punkt war ich im letzten Jahr schon mal, als das alles neben dem Hauptjob zu viel wurde.

Das kommt natürlich immer schleichend, wenn man über einen längeren Zeitraum viel von sich verlangt. Deshalb wollte ich ja unbedingt komplett selbstständig sein, damit diese Doppelbelastung aufhört und ich mehr auf mich achtgeben kann. Dieses Jahr habe ich theoretisch also keinen „Grund“ mich so zu fühlen. Ich arbeite im Schnitt 40h die Woche, mache selten nach 18 Uhr Feierabend. Deshalb habe ich mich dieses Wochenende richtig schlecht gefühlt, als ich die Anzeichen für meine Überarbeitung wahrgenommen habe. Ich erkenne es immer daran, dass ich einen super kurzen Geduldsfaden habe und mich Dinge stressen, die eigentlich gar nicht schlimm sind. Vor Freunden gebe ich mir (unbewusst) Mühe normal zu sein, was mich noch mehr Kraft kostet. Und irgendwann strengt mich alles an und ich möchte am liebsten den ganzen Tag im Bett verbringen.

Normalerweise gönne ich mir dann direkt die Ruhe und fahre alles ein bisschen runter. Doch ich war so sauer auf mich, wieso fühle ich mich so kaputt, wenn ich gerade mal so viel arbeite, wie alle anderen auch? Ab 18 Uhr habe ich fast immer Freizeit gehabt.Doch nur weil ich den Laptop zuklappe oder den Stift niederlege, mache ich noch lange keinen Feierabend. Meist erwischt mich mein Freund noch kurz vorm ins Bett gehen, wie ich im Kopf die Crowdfundingaktion plane oder etwas ähnliches. Und die letzten beiden Monate ist ja auch einfach viel passiert. Der April war der Powersprint Monat, in dem ich mein Bilderbuch beendet habe und der Mai war voll mit der Crowdfundingaktion und so viel anderen Aufträgen, die sich geläppert haben.

Deshalb habe ich mir eine Pause genehmigt und das zum Thema dieser Folge gemacht. Und durch seltene Posts geht die Welt auch nicht unter. Dann war der Mai halt inaktiver. Ich habe lieber meine Kräfte gesammelt, um ab Juni richtig mit dem Crowdfunding durchzustarten. Achja, das soll kein Gejammer sein. Aber ich berichte ja immer ehrlich von den guten und den weniger guten Phasen. Geht schließlich allen mal so, warum also verschweigen.

In dieser Folge geht es deshalb darum, wie man seine Warnsignale erkennt und eigene Grenzen akzeptiert.

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