Psychische Erkrankungen akzeptieren

Psychische Erkrankungen akzeptieren

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Du kannst dir hier die Folge anhören oder auch bei iTunes, Spotify und allen Android-Playern.

Kennst du auch jemanden mit einer psychischen Erkrankung? Wahrscheinlich, denn diese sind nicht selten und mittlerweile ist das Tabu, darüber zu reden, nicht mehr so groß.

Doch nach wie vor, gibt es etliche Vorurteile zu dem Thema und viele Betroffene fühlen sich anders, ausgegrenzt und komisch.

Ich durfte mit der Gründerin der Initiative mindcolors Paula Kuitunen ein Interview führen.

Mindcolors setzt sich ein für Entstigmatisierung von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen, für eine tolerantere Gesellschaft, für Chancengleichheit, Inklusion & Akzeptanz der Betroffenen.

Es soll eine Zukunft hergestellt werden, in der es möglich ist, MIT psychischen Beeinträchtigungen zu lernen, zu studieren und zu arbeiten und als Betroffene an der Gesellschaft gleichberechtigt teilzuhaben. Dabei sollten die individuellen Stärken, Schwächen und Spielräume akzeptiert und mit einbezogen werden.

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6 Responses

  1. Sascha sagt:

    Schöne Folge!! Erstaunlich, dass es so schwierig ist, eine mündliche Prüfung schriftlich abzulegen. Umgekehrt (also eine schrifliche Prüfung mündlich abzulegen) ist das vergleichsweise einfach. Ich spreche da aus Erfahrung: Ich bin mit einer infantilen Cerebralparese (iCP) bzw. spastischen Tetraparese/Tetraspastik auf die Welt gekommen, was neben einer starken Gehbehinderung (durch die ich u.a. auf einen Rollstuhl angewiesen bin) auch leichte feinmotorische Einschränkungen mit sich bringt, weshalb ich nur mit PC/Laptop oder Schreibmaschine schreiben kann und das auch noch ein wenig verlangsamt. Schriftliche sind also möglich, aber aufwendiger, weil ich u.a. mehr Zeit zum Schreiben brauche- Deshalb frage ich, wenn sowas ansteht, die Dozenten manchmal, ob wir es auch mpndlich machen können, was meistens kein Problem ist. Es wundert (und schckiert) mich, dass das umgekehrt so schwierig ist. Vielleicht liegt das aber auch an der Sichtbarkeit (wobei man mir die feinmotorischen Einschränkungen auch nicht unbedingt ansieht). Oder es ist ein Ost-Wedt-Problem. Ich erinnere mich an eine Veranstaltung mit Studenten von verschiedenen Universitäten in Deuschland. Dort kam ich mit einer Studentin aus Jena ins Gespräch. Diese war total erstaunt, dass sich dort, mich mitgezählt, „gleich 2 Menschen mit Handicap“ aufgehalten haben und hat dann etwas gebracht, was mich sprachlos gemacht hat. Auf meine Erklärung, dass ich regelmäßig miz meinem Beheindertenassistenten zur Uni fahre und dort ganz normal studiere, meinte sie nur: „Dann kommst du auch mal raus“. Das hat mir gezeigt, wie weit verbreitet bestimmte Vorurteile nach wie vor sind. Uns mir eben auch den Eindruck vermittelt, dass Inklusion innerhalb Deuschlands mit mehr oder weniger Konsequenz verwirklicht wird, je nach dem, wo (in welchem Teil Deutschlands)man sich befindet. Hätte sie bei uns stusiert, wärem studierende mit Handicap für sie längst nicht so außergewöhnlich gewesen und ihr wäre bewusst, dass ein Satz wie „dann kommst du auch mal raus“ einem sehr klischeebehafteten Bild von Menschen mit Behinderung entspricht!! Möglicherweise hat die Erfshrung, die hier im Podcast geschildert wurde einen ähnlichen Hintergrund. Die Verantwortlichen hatten noch nie (oder selten) mit beeinträvhtigten studierenden zu tun und kannten sich daher in sachen Inklusion und Nachteilausgleich nicht aus bzw. waren/sind ur unzureichend für die Thematik sensibilisiertm weil man es bisher nicht für nötig befunden hat, sich damit auseinanderzusetzen.

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