5 Gründe, jetzt dein Handy wegzulegen

5 Gründe, jetzt dein Handy wegzulegen

Inhalte dieser Folge zusammengefasst:

  • Wer kennt es nicht, der unbewusste Griff zum Handy … und hat man es erstmal in der Hand, fällt es einem schwer, sich davon zu lösen. Schließlich wissen die Entwickler genau, wie sie uns ködern können.
  • Eine Studie zur Häufigkeit der Handynutzung hat für 2018 einen Wert von 3:25 h pro Tag ermittelt, was umgerechnet aufs Jahr 1186 h oder 49 Tage sind! Geht man von 16 wachen Stunden am Tag aus, sind das 20% unseres Tages. Eine erschreckend hohe Zahl wie ich finde. Ich habe vor einiger Zeit eine App zur Überwachung installiert und komme auf 1 h und 26 Minuten im Durchschnitt. Selbst das finde ich extrem viel, wenn man bedenkt, dass ich einen normalen Vollzeitjob habe und im Feierabend fast jeden Tag was für den Podcast usw. machen muss.
  • Doch was hat das alles mit diesem Podcast zu tun? Ziemlich viel sogar. Denn das Ziel von „Du bist wunderbar“ ist dir alle Gedankenanstöße und Tipps mitzugeben, die dir zu einem ausgeglichenen, glücklichen Leben verhelfen können. Handys bieten uns sehr zwar viele Vorteile, aber haben auch enorme Nachteile, wenn wir die Zeit unkontrolliert lassen.
    • 1. Man verdaddelt die Zeit. Wie oft fühlst du dich wirklich glücklich, wenn du am Handy warst? Sicher sagst du auch häufig, dafür habe ich keine Zeit, nur um dann ewig am Handy zu sitzen. Timer stellen und bewusst was Schönes machen.
    • 2. Reale Kontakte machen uns nachweislich glücklicher. Deshalb fühlen sich immer mehr Menschen einsam, obwohl wir immer vernetzter sind. Höre dazu auch gerne meine Folge über Einsamkeit. Außerdem bleiben die Beziehungen oberflächlicher
    • 3. Wir ordnen unsere Wichtigkeit unter, wenn wir das Gefühl haben, immer erreichbar sein zu müssen und sofort eine Antwort schuldig zu sein.
    • 4. Wir können schlechter Zeit für uns selbst einplanen, weil einem immer jemand schreibt. Dabei ist gerade das so wichtig für unser Wohlergehen. Man setzt sich nicht mehr mit der eigenen Gefühlswelt auseinander und verlernt mit Stille umzugehen
    • 5. Unsere Aufmerksamkeitsspanne sinkt nachweislich.
    • 6. Es ist nicht gut für die Augen und wir haben häufiger einen verspannten Nacken
    • 7. Wir lassen uns von den scheinbar perfekten Instagramaccounts verrückt machen.
    • 8. Die Handyzeit ist so hoch, weil wir zum Multitasking bzw. Multiscreening neigen. Dabei haben mittlerweile viele Studien nachgewiesen, dass wir gar nicht wirklich gleichzeitig an zwei Aufgaben arbeiten, sondern immer hin und her switchen. Und das klappt nicht besonders gut, wie dieser Artikel bei Welt zeigt.
  • Fang doch an dir ein Limit zu setzen, das erst noch relativ großzügig ausfällt und dieses schrittweise zu verringern. Mit der gewonnenen Zeit, könntest du eine der folgenden Aktivitäten machen, die sicherlich einen positiven Einfluss auf deine gesamte Verfassung haben werden.
    • Mach einfach mal nichts. Häufig drücken wir Sorgen und Ängste, aber auch Träume einfach weg. Doch es ist wichtig sich damit zu befassen, wie es einem wirklich geht, ob man glücklich ist, wie es gerade so läuft und vieles mehr. Lass die Gedanken einfach munter kreisen.
    • Such dir ein Hobby. Es wird dir sicherlich gut tun, egal welcher Natur es ist. Sport und schon leichte Bewegung wird häufig vernachlässigt. Da zähle ich mich selbst auch dazu. Doch jedes Mal, wenn ich mich bewege, merke ich den belebenden Effekt. Bei vielen Hobbys kommst du außerdem unter Leute, findest Anschluss und reale Freunde. Meine liebste Kategorie sind die kreativen Hobbys, weil es für mich kein schöneres Gefühl gibt, als etwas zu erschaffen. Dabei ist ganz wichtig ohne Druck an die Sache ranzugehen. Es gibt kein gut und schlecht, es ist einfach nur wichtig, selbst an etwas zu arbeiten.
    • Triff die Menschen in echt oder ruf sie wenigstens an, statt ihnen nur zu schreiben.
    • Nimm dir Zeit lecker und gesund zu kochen.
    • Reise und lerne neue Seiten der Welt kennen. Bei 49 Tagen, die da im Jahr zusammenkommen, kannst du so einiges unternehmen.

 

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