Entdecke dein Inneres Kind

Entdecke dein Inneres Kind

  • Cora von der Heyden, Heilpraktikerin, die besonders gerne mit dem inneren Kind arbeitet und auch klassische Homöopathie anwendet, außerdem spirituelle Lebensberatung anbietet.
  • Da ihr eigenes Leben von vielen Schicksalsschlägen geprägt war, über die sie lange geschwiegen hat, hat sie selbst viel gelernt über den Umgang mit dem inneren Kind und möchte dieses Wissen nun weitergeben.
  • Aufgewachsen in Sekte, getrennt von der Welt, bis sie in die Schule kam. Der Vater war Alkoholiker und die Mutter depressiv. In der Sekte galt eine strenge Züchtigung für Vergehen, die sie und ihre Geschwister oft zu spüren bekamen. Wobei sie die psychische Gewalt und den Entzug von Liebe viel schlimmer fand. Sie hatte schon immer sehr feine Antennen und hat Dinge wahrgenommen, die anderen nicht auffielen, weshalb ihre Eltern sie Hexe nannten.
  • Mit 14-15 Jahren hat sie sich aus freien Stücken aus der Sekte ausschließen lassen. Ihre Eltern haben keinen Kontakt zu ihr, weil das verboten ist. In der Jugend war sie völlig überfordert von der Welt, war immer das Sektenmädchen und kam nicht so gut klar. Sie hat aus Suche nach Liebe früh geheiratet und eine Tochter bekommen mit 23, jetzt ist sie 40
  • Sie hatte in dieser Zeit vor allen Dingen schreckliche Angst. Hat immer befürchtet, zu sterben.
  • 2014 hat sie sich dann mit 150 auf der Autobahn überschlagen, weil sie eingeschlafen war, lebensmüde wie sie sagt, weil sie so in ihrem Selbstmitleid gefangen war. Das hat sie etwas wachgerüttelt, aber die depressiven Gedanken wurden danach erstmal noch stärker.
  • Als sich dann 2015 ihre Schwester gemeinsam mit dem Sohn das Leben genommen und sie dabei noch angerufen hat, war sie am Tiefpunkt ihres Lebens. Sie hat aggressive Zwangsgedanken entwickelt, was bedeutet, dass sich bestimmte Gedanken immer wieder unaufhaltsam in ihren Kopf gedrängt haben, wie dass sie sterben will. Andererseits hat immer etwas in ihr ganz stark dagegen angekämpft.
  • Zu der Zeit hat sie sich ganz bewusst hingesetzt und eine Entscheidung getroffen. Das Leben, das keinen Spaß macht, kann sie auch morgen noch beenden, aber sie wollte es ganz bewusst nochmal probieren, hat Ja zum Leben gesagt und ist in eine posttraumatische Klinik gegangen. Dort hatte sie acht Wochen, in denen sie sich mit sich selbst beschäftigen konnte. Doch ihr hat in der Zeit ihre Spiritualität gefehlt, die sie seit der Kindheit unterdrückt hat. Also begann sie mit der Meditation und sah sich selbst immer als ertrinkendes Kind auf stürmischer See. Damals gab sie ihrem inneren Kind das Versprechen wieder für es da zu sein. So begann eine innere Reise und das Beschäftigen mit dem inneren Kind.
  • Der nächste Schritt für sie war also die Akzeptanz, sich selbst mit all seinen Emotionen anzunehmen, sich selbst erlauben, traurig und ängstlich zu sein. Damit geht man nicht in die Selbstkritik, sondern nimmt sich selbst wichtig genug.
  • Laut Cora sollten wir der Angst mit Liebe begegnen, sie nicht als etwas Lästiges betrachten, das weg muss. Wenn es ihr nicht gut ging, hat sie in ihrer Meditation nach dem inneren Kind gesehen und geschaut, was ihm gerade fehlt.
  • Es beschäftigen sich immer mehr Leute mit dem inneren Kind, um sich selbst bewusst zu werden, was man für Glaubenssätze und Reaktionsmuster hat. Außerdem führt es zu einem besseren Miteinander, weil man verständnisvoller mit anderen Menschen umgeht. Miteinander kann sie sogar wieder Liebe für ihre Eltern empfinden.
  • Der Schlüssel: In uns hineinzuhorchen und mit dem zu versorgen, was wir brauchen: Selbstvertrauen, sich selbst die Eltern sein, …
  • Letztes Jahr hat sie aufgehört im schuldmedizinischen Bereich zu arbeiten, weil sie nicht nur die Symptome bekämpfen will sondern auch die Ursache. Schulmedizin und Heilkunde sollten lieber Hand in Hand gehen. Sie sieht Krankheiten nicht als etwas gegen uns, sondern als Möglichkeit unserer Seele, mit uns in Kontakt zu treten.
  • Es ist nie gut, Gefühle wie Wut zu unterdrücken, wir haben die Palette an Gefühlen ja nicht umsonst. Cora hilft es zum Beispiel zu schauen, was der Auslöser ist und etwas zu ändern, sich z.B. von toxischen Beziehungen zu trennen. Deshalb hat sie seit zwei Jahren keine aggressiven Zwangsgedanken mehr.
  • Ihre Vision ist vielen verletzten inneren Kindern eine Stimme zu geben und den Menschen zu helfen, damit sie unabhängig von ihrer Vergangenheit glücklich sind.
  • Sie hat auf ihrer Homepage einen Blog, wo sie über das innere Kind und Spiritualität redet. Außerdem kann man sie in ihrer Praxis besuchen oder ein Tagesseminar buchen.
  • Dabei geht sie immer in einem 5 Schritte Programm vor, dass man auch als Freebie bei der Anmeldung zum Newsletter bekommt.
  • Ganz neu ist ihr acht Wochen Onlineprogramm „love your inner child“ in Anlehnung an die acht Wochen, die sie sich selbst damals gegeben hat. Es startet im Oktober und man kann sich noch anmelden.
  • Ihr Abschlusstipp lautet: Ganz. Einfach. Sein.
  • Ganz sein bedeutet für sie, wieder heil, komplett und vollständig zu sein. Die Vollkommenheit von Körper, Geist und Seele wahrzunehmen und sich in sich selbst als ganz zu erkennen.
  • Einfach bedeutet für sie, dass das Leben einfach sein darf. Sie selbst dachte lange Zeit, sie müsse das Leben aushalten, ertragen und es sei schwierig und anstrengend zu leben. Aber das Leben darf auch einfach, leicht und im Fluss sein. Es darf Spaß und Freude machen zu leben.
  • Wenn wir unsere Ängste, alte Verletzungen, emotionale Schmerzen und unserere Vergangenheit heilen, kommen wir in einen Zustand, in dem wir ganz einfach nur sind. Ganz im Hier und Jetzt. Ganz bei uns. Ganz in unserer Mitte. Ohne Wertung. Ohne Kritik. Ohne Angst. Ohne Sorge. Dann erfahren wir unser wahres Selbst, unser wahres Sein. Dann sind wir ganz einfach wir selbst und im Bewusstsein der Liebe

Shownotes

Coras Website

Ihr Instagram Account

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