Wie du lernst, auf dein Herz zu hören

Wie du lernst, auf dein Herz zu hören

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In dieser Folge habe ich Melanie zu Gast, 31 Jahre alt und Life Coach. Sie unterstützt Menschen dabei ein glückliches und zufriedenes Leben zu führen. Moment mal, dass willst du doch auch, wirst du jetzt vielleicht zu mir sagen. Ganz genau so ist es und wisst ihr was, sie hat sogar auch einen Podcast zu dem Thema. Aber seien wir doch mal ehrlich, es gibt so viele Leute da draußen, die mehr über das Thema erfahren sollten, da kann es gar nicht genug Blogger, Podcaster usw. geben. Heute erfährst du also, wie du lernst, auf dein Herz zu hören.

Melanie sieht es übrigens auch so und auf meine Frage zu Konkurrenzgedanken meinte sie, dass sich jeder jemanden suchen soll, von dem zu 100% überzeugt ist, dass sie/ er einem helfen kann. Ich finde toll, wenn auch andere so frei von neidischen, missgünstigen Gedanken sind. Mein Motto ist da: Zusammen sind wir stark. Wieso sollten wir unsere Zeit damit verschwenden, uns gegenseitig das Leben schwer zu machen.

Aber genug dazu, nun zum eigentlichen Gespräch:

Melanie hat eigentlich ziemlich früh ihr Interesse im Bereich Psychologie und Pädagogik entdeckt und damals sogar extra die Schule gewechselt, damit sie das als Leistungskurs wählen kann. Doch direkt nach dem Abi wurde ihr erstmal geraten, etwas Vernünftiges zu machen und so wurde es die Ausbildung im Handel. Allerdings hat sie mit Mitte 20 gemerkt, dass es so nicht weitergehen kann. Letztlich hat sie dann die Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie gemacht. 2017 kam dann nochmal ein Knackpunkt und als sie auf einem Seminar war, hat es Klick gemacht.

Auf besagtem Seminar mussten sie eine Meditation machen, bei dem sie sich ihr Leben vorstellen mussten, was sie gerne hätten. Und da wurde ihr bewusst, dass sie sich selbstständig machen will, egal welche Herausforderungen auf sie warten. Also hat sie ihren sicheren Job hingeschmissen und ist das Wagnis eingegangen. Glücklicherweise sind zu der Zeit Leute in Melanies Leben getreten, die ihren Weg bedingungslos unterstützen. Ich konnte nachvollziehen, wie viel einem das gibt, weil es mir mit meinem Freund genauso geht.

Melanie führt das alles auf das Gesetz der Anziehung zurück, was sie selbst früher für Blödsinn hielt. Ihrer Meinung nach handelt es sich keineswegs um Zufälle, dass sie die Unterstützung bekommen hat. Das Gesetz der Anziehung kommt in dem Buch the secret vor. Als kurze Zusammenfassung: Unsere Gedanken habe eine bestimmte Frequenz und ziehen gleiche Frequenzen an. Wenn wir an positive Dinge denken, ziehen wir also auch Positives an. Es war also keineswegs Zufall, sondern das Resultat ihrer eigenen Denkweise.

Mittlerweile arbeitet sie genau so, wie sie es sich in dem Seminar erträumt hat. Ihren Beruf als Life Coach beschreibt sie so, dass sie Menschen an die Hand nimmt auf dem Weg in ein glücklicheres und zufriedeneres Leben. Dabei schaut sie erstmal, was überhaupt das Ziel der KlientInnen ist. Anschließend versucht sie durch gezieltes Fragen, Erkenntnisse und Aha-Momente in den Leuten hervorzurufen, damit die Lösung letztlich aus ihnen selbst kommt. Das ist nämlich ein häufiger Irrglaube zum Thema Coaching. Es geht nicht darum, den KlientInnen einen bestimmten Weg oder Lösungsansatz aufzudrücken, der vielleicht für einen selbst funktioniert hat oder in einem Lehrbuch steht. Denn jeder Mensch ist individuell.

Vor den ersten Coachings war sie natürlich noch ziemlich nervös, aber mittlerweile ist es einer positiven Aufregung gewichen, weil sie sich einfach so auf die Gespräche freut. Sie ist mittlerweile einfach dankbar, dass sie eine solche Chance bekommt. Da sieht man wieder, dass es sich lohnt trotz der Ängste zu handeln, wie ich auch in Folge 23 und 24 erklärt habe. Für Melanie war folgender Satz ein Schlüsselmoment: Angst ist eine Illusion. Denn vorher hat man häufig Angst, weint auch mal eine Nacht durch, wie sie sagt, aber am Ende, resultiert immer etwas Positives daraus, wenn man sich der Angst stellt.

Als hätte sie meine Podcastfolgen auswendig gelernt, meinte sie dann auch weiter, dass es am wichtigsten ist Vertrauen zu haben. Vertrauen in das Leben und sich selbst. Denn das Leben schenkt dir genau das, wozu du bereit bist. Ihre Devise ist also dem Leben einfach mal zu vertrauen, obwohl sie früher eher alles geplant hat. Aber wenn sie in ihrem Kopf und Ego war, haben die Pläne nicht wirklich funktioniert. Wenn sie die Situation aber dann einfach angenommen hat und darauf vertraut hat, dass sich alles schon fügen wird, haben sich die besten Möglichkeiten ergeben. Es kam dann zwar anders als geplant, aber es wurde immer gut.

Melanie glaubt außerdem, dass wir mit allem glücklich sein können und es häufig nur eine Frage ist, ob wir das Leben so akzeptieren können, wie es ist, auch wenn gerade nicht alles optimal ist. Aber es fällt einem viel leichter, wenn man das Leben einfach erstmal so annimmt, wie es ist. Das bedeutet ja nicht, dass man daran nichts mehr optimieren darf oder kann. Aber es bringt einen ja nicht weiter, bis dahin schlecht drauf zu sein und sich da rein zu steigern, dass es einem so nicht gefällt.

Was ihr auch wichtig ist bei ihren Coachings, dass sie mal wieder das Fühlen in ihren Klienten hervorruft. Wir sind heutzutage so verkopft unterwegs, weil wir so darauf konditioniert wurden alles mit unserem Verstand zu erschlagen. Manchmal ist es aber besser dem Bauchgefühl zu vertrauen und nach dem eigenen Gefühl zu gehen.

Mir kommt das sehr bekannt vor, weil ich schon seit einiger Zeit Entscheidungen weniger nach rationalen Gründen entscheide als nach dem Gefühl. Entscheidungen treffe ich mittlerweile so, dass ich mir beide Varianten ganz intensiv vorstelle und die Situation quasi richtig durchlebe. Was sich dann besser anfühlt, mache ich einfach. Denn der Verstand kann sich ja nur an Situationen orientieren, die wir so kennen, weil jemand anders sie uns so vorgelebt hat. Außerdem ist unser Umfeld häufig dagegen, weil es nur unser altes Ich kennt und daran festhalten will. Aber spätestens in sechs Monaten, werden sie

Ihr Abschlusstipp ist „egal was kommt, egal wer sagt, dass du einen Dachschaden hast, wenn du den Weg gehst, mach es, wenn du im Herzen weißt, dass es richtig ist. Wenn du spürst, dass dich da etwas ziehst, geh und mach es.“

Ich kann Melanie in all diesen Punkten nur zustimmen und freue mich sehr dieses Gespräch mit ihr geführt zu haben. Hoffentlich hat es auch dir ein bisschen dabei geholfen, wie du lernst auf dein Herz zu hören. Danke für deine Meinung, Melanie.

Alles Liebe

unterschrift ilka brühl

Shownotes

 

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